Kotzbrocken

Ein Theaterstück

über Hunger nach mehr

für Jugendliche ab 12 Jahren

Bin ich richtig? Schön genug? Zu dick? Zu dünn? Gehör ich dazu? Zu frech? Zu lieb? Bin ich gut? Zu doof? Zu schlau? Wie wollt ihr mich haben?  Ich tu alles dafür, so zu sein …

Das Stück spiegelt den Terror der „Ideale“, die die Medien, Schule, Eltern, Freundinnen & Freunde und der Spiegel zu Hause für junge Menschen bereithalten und die für manche eine böse Falle werden.

Einfühlsam lässt es Gefährdungen und deren Hintergründe erkennbar werden und fragt nach Möglichkeiten der Befreiung. Es wird jedoch keine Lösung anbieten, da es bei dieser Vielfalt von Ursachen nicht die „allgemeingültige Lösung“ geben kann. Es soll allein die präventiven Faktoren stärken, dass heisst eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema Ess-Störungen zu fördern.

Dieses Theaterstück ist nicht geschlechtsspezifisch angelegt, da auch Männer und Jungen den gleichen Zwängen ausgesetzt sind, die zum Beispiel  zum übersteigerten Diätverhalten führen können, gleichzeitig aber auch mit ihren Maßstäben von  einer „Idealfigur“ der Frau dazu beitragen die Mädchen entsprechend auf- oder abzuwerten.
Nach dem Stück wird ein geinsames Gespräch über die Problematik des Themas angeboten. Arbeits- und Informationsmaterial zum Thema kann bei Bedarf gestellt werden. Zusätzlich bieten wir auch ein theaterpädagogisches Projekt mit den Jugendlichen an.

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf
Wir danken für Recherche, Beratung und Unterstützung:
Dr. Meyer und Dipl. Psych. Usbeck von der Fliedner Klinik Duisburg und Malene Budde von der Mädchenberatungsstelle Düsseldorf

Technische Angaben

Konzept und Text: Simone Faßnacht, Renate Frisch, Anja Klein

Regie: Renate Frisch

Spielerinnen: Simone Faßnacht, Anja Klein

Bühnenbild: Andreas Held

Kostüme: Simone Faßnacht

Spielfläche: Breite ca. 6.00 m,  Tiefe ca. 4.00 m

Spieldauer: 45 Minuten, plus Nachbesprechung

Gage: nach Vereinbarung und mehr

Presse

„Mit einer raren, aber effektiven Kulisse und unterstützender Musik, die für die jeweilige Gemütsvefassung mal melancholisch, mal fröhlich ertönte, präsentierte sich das Stück um die essgestörte Melli. Die beiden Düsseldorfer Schauspielerinnen zeigten die Probleme auf, die zu einer solchen Krankheit führen. Ob mangelnde Anerkennung durch die Eltern, Hänseleien oder Probleme mit dem anderen Geschlecht, die „Clownixen“ wussten zu überzeugen, aber auch zu schocken.“ (NW, Minden)

„Psychologisch und didaktisch gut konzipierter Einakter für den Schulunterricht über den Druck gesellschaftlicher Idealvorstellungen.“ (Isabelle Siemens, NRZ)

„Sensibel und überzeugend deuten die Schauspielerinnen in immer wechselnden Rollen an, dass schon ein unbedachtes Wort der Eltern oder einfach eine verschobene Selbstwahrnehmung einen sensiblen Teenager in den oft tödlichen Kreislauf von Fressen und Erbrechen – kurz Selbstzerstörung – treiben kann.“ (Nina Brunster, WZ)